WERKREIHE »DAS DUBAI-PROJEKT«

Mit der Ent­deck­ung von Ölvorkom­men in den 1950er-Jahren ver­wan­delte sich Dubai ras­ant. Die Ein­wohn­erzahl stieg bin­nen kurz­er Zeit um 300 Prozent. Auf  den höch­sten Wolkenkratzer der Wüsten­metro­pole fol­gten etliche Vergnü­gungsparks, 200 kün­stliche Inseln, Tourimus und Kon­sum. New Dubai ent­stand ohne his­torische Spuren, gestal­tete Zen­tren oder sinnhafte Straßen­züge zum Flanieren.

»Der Fotokün­stler Jür­gen Strass­er nähert sich dem frag­men­tierten urba­nen Raum aus ein­er dis­tanzierten Per­spek­tive, die dem Schein der Kulis­sen nicht ver­fällt, son­dern auf die Abgründe dazwis­chen ver­weist. Dies gelingt ihm, indem er entwed­er den Bil­dauss­chnitt weit­er fasst, oder schlicht in die andere Rich­tung fotografiert. Man weiß es im Grunde, und bei Strassers Fotografien sieht man es deut­lich: Einige Ver­sprechen Dubais sind leer – und Strass­er wirft mit seinen Bildern die Frage auf, ob sich Dubai nicht eines Tages in Gänze als ein hohles Ver­sprechen erweisen wird.« (Hart­mut von Küh­lecke, Kul­tur­jour­nal­ist)

WORK SERIES OF WORKS »THE DUBAI PROJECT«

»With the dis­cov­ery of oil reserves in the 1950s, Dubai changed rapid­ly. The pop­u­la­tion increased by 300 per­cent with­in a short time. The high­est sky­scraper in the desert metrop­o­lis was fol­lowed by a num­ber of amuse­ment parks, 200 arti­fi­cial islands, tourism and con­sump­tion. New Dubai was cre­at­ed with­out his­tor­i­cal traces, designed cen­ters or mean­ing­ful streets to stroll through.

»The pho­to artist Jür­gen Strass­er approach­es the frag­ment­ed urban space from a dis­tant per­spec­tive that does not lapse into the appear­ance of the back­drop, but rather points to the abysses in between. He suc­ceeds in either fram­ing the image fur­ther or sim­ply tak­ing pho­tos in the oth­er direc­tion. You basi­cal­ly know, and you can see it clear­ly in Strasser’s pho­tographs: some of Dubai’s promis­es are emp­ty — and with his pic­tures Strass­er rais­es the ques­tion of whether Dubai will one day prove to be a hol­low promise in its entire­ty.« (Hart­mut von Küh­lecke, Kul­tur­jour­nal­ist)

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